Schokoladenvergiftung bei Katzen

Es ist allgemein bekannt, dass Hunde keine Schokolade essen sollten, aber es ist auch ratsam, diese süße Leckerei von Katzen fernzuhalten. Die Delikatesse enthält eine Substanz namens "Theobromin". Der Stoff ist gefährlich und giftig für Katzen, während wir Menschen keinerlei Probleme haben. Ein Vorteil ist, dass die meisten Katzen überhaupt nicht an Schokolade interessiert sind. Eine Schokoladenvergiftung bei Katzen ist also recht selten. Sollte Ihre Katze dennoch mit Schokolade in Berührung kommen, zögern Sie nicht, Ihren Tierarzt zu rufen.

Hilfe, meine Katze hat Schokolade gefressen!

Wenn Sie glauben, dass Ihre Katze Schokolade verschluckt hat, sollten Sie sich an Ihren Tierarzt wenden. Die Katze wird nicht immer Symptome zeigen. Die ersten Symptome zeigen sich erst, wenn die Katze eine bestimmte Menge gefressen hat. Die Menge der Schokolade hängt dann vom Gewicht der Katze ab. Aber auch die Art der Schokolade kann eine wichtige Rolle spielen. Dunkle und/oder bittere Schokolade ist viel gefährlicher als helle Schokolade. Das liegt daran, dass dunkle Schokolade mehr von dem gefährlichen Stoff enthält.

Wann ist Schokolade für Katzen tödlich?

Eine Katze taucht erst auf, wenn sie eine bestimmte Menge der Substanz Theobromin zu sich genommen hat. Dies sind in der Regel etwa 10 Milligramm pro Kilo Körpergewicht. Die Symptome verschlimmern sich, wenn das Dreifache dieser Menge eingenommen wurde. Bei 100 bis 200 Milligramm pro Kilo Körpergewicht kann es tödlich sein. Diese Zahlen sind jedoch nicht festgelegt und können von einer Katze zur anderen variieren. Eine Katze kann viel mehr vertragen, es kommt auch auf die Empfindlichkeit des Tieres für solche Stoffe an. Im Zweifelsfall ist es ratsam, sich an den Tierarzt zu wenden.

Bitte beachten SieKakaopulver und Kakaoschalen sind gefährlicher als die Schokolade, die wir in den Geschäften kaufen. In diesen Produkten ist viel Theobromin enthalten. Kakaoschalen werden manchmal als Dünger verwendet, z. B. in Säcken, die im Gartencenter erhältlich sind. Eine Katze kann also Symptome einer Schokoladenvergiftung bekommen, ohne mit der Schokolade im Küchenschrank in Berührung gekommen zu sein.

Was sind die Symptome einer Schokoladenvergiftung?

Schokolade kann bei Katzen unangenehme und anhaltende Symptome hervorrufen. Dies sind die folgenden Symptome:

- Erbrechen
- Diarrhöe
- Höhere Körpertemperatur
- Steife Muskeln
- Unruhiges Verhalten
- Hyperaktivität
- Häufigeres Wasserlassen
- Schnelleres Atmen
- Schnellere und niedrigere Herzfrequenz
- Herzrhythmusstörungen

Die schlimmsten Symptome treten bei einer extrem hohen Theobrominmenge auf:

- Blutdruck senken
- Ohnmacht
- Koma
- Herzstillstand

Die Symptome treten in der Regel nach etwa zwei bis vier Stunden auf. In der Anfangsphase kommt es zu Durchfall und Erbrechen. Bemerkenswerterweise treten die schlimmsten Symptome erst nach mindestens 12 Stunden auf, es kann aber auch eineinhalb Tage dauern. Lebensbedrohliche Symptome sind sehr selten, da ein extrem hoher Schokoladenverzehr vorliegen müsste.

Wie läuft die Behandlung ab?

Für die Substanz Theobromin gibt es noch kein Gegenmittel, so dass die Ursache vom Tierarzt nicht direkt angegangen werden kann. Es ist nur möglich, die Symptome zu behandeln. Katzen, die große Mengen an Schokolade gefressen haben, werden normalerweise behandelt, bevor die Symptome auftreten. Diese Behandlung wird jedoch nur selten angewandt, da fast alle Katzen kein Interesse an Schokolade haben.

Hunde und Schokoladenvergiftungen

Eine Schokoladenvergiftung ist viel häufiger bei Hunde. Vergiftungen verursachen bei Hunden Probleme und können tödlich sein. Es ist daher ratsam, sofort den Hausarzt oder eine Notfallklinik in der Nähe anzurufen. Das Problem muss sofort in Angriff genommen werden.

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