Was ist bei Kropf bei Vogeljungen zu tun?
Was ist bei Kropf bei Vogeljungen zu tun?

Was ist bei einer Kropfentzündung bei Vogeljungen zu tun?

Eines der häufigsten Probleme, wenn man ein Vogelbaby zum Tierarzt schickt, ist der sogenannte "saure Kropf". Bei einem sauren Kropf handelt es sich eigentlich um eine "Kropfstauung", bei der das Baby einen Kropf - oder eine Speiseröhre - voll mit verdorbener Nahrung hat.

Der Begriff "saurer Kropf" beschreibt den Zustand des Kropfinhalts, ist aber selten eine eigenständige Krankheit. In den allermeisten Fällen handelt es sich um ein Symptom einer anderen Krankheit.

Die Gefahr einer Pflanzenentzündung geht von den verdorbenen Lebensmitteln selbst aus. So wie jedes Lebensmittel verdirbt, wenn es zu lange in einem warmen Raum aufbewahrt wird, sammeln sich in unverdauter Babynahrung Giftstoffe und Bakterien an - und gefährden das Leben des Vogels.

Die Struma ist eine Erkrankung, bei der der Kropf überhaupt nicht mehr funktioniert. Mit anderen Worten: Der Kropf leert sich nicht mehr.

Der Besitzer wird sich dem Baby für eine geplante Fütterung nähern und feststellen, dass das meiste oder alles Futter von der vorherigen Fütterung noch da ist. Es ist wichtig, darauf hinzuweisen, dass man einem Baby, das noch einen vollen Kropf hat, niemals zusätzliche Nahrung geben sollte.

Bei der Handaufzucht eines Kükens ist es wichtig, dass Sie genau wissen, wie viel und wie oft sie füttern müssen.

Kropf ist ein Notfall und Sie sollten sofort Ihren Tierarzt anrufen.

Behandlung

Wie also kann ein Tierarzt die Bedingung? Um den Patienten zu stabilisieren, müssen die verdorbenen Lebensmittel so schnell wie möglich entfernt werden. Bei den meisten Patienten kann die Nahrung über eine orale Ernährungssonde entfernt werden. Je nach Korngröße der Babynahrung kann ein handelsüblicher roter Gummi- oder Metalltrichter mit einer Kugel in den Kropf eingeführt werden. Der Inhalt des Kropfes kann dann abgesaugt werden.

Manchmal muss der Arzt jedoch die verdorbenen Lebensmittel verdünnen, indem er warmes Wasser oder Elektrolytlösungen in den Kropf einbringt, bevor er die Lebensmittel entfernt. Der Kropf wird dann sanft massiert und der Inhalt abgesaugt. Es ist wichtig, den Schlauch während des Absaugens im Kropf zu ertasten, um zu verhindern, dass sich die Kropfwand gegen das Ende des Trichters saugt. Sobald der Kropf einigermaßen leer ist, sollte er gespült werden, indem man ihn wiederholt mit einer warmen, ausgewogenen Elektrolytlösung füllt, den Kropf massiert und den Inhalt aufsaugt, bis er klar ist.

Dehydrierung ist ein Problem

Die überwiegende Mehrheit der Säuglinge, die wegen einer Struma behandelt werden, ist mäßig bis stark dehydriert. Die mangelnde Flüssigkeitsaufnahme aufgrund des nicht funktionierenden Kropfes in Verbindung mit den anhaltend hohen Flüssigkeitsverlusten, die bei vielen Kinderkrankheiten auftreten, führt zu einem Flüssigkeitsmangel, der lebensbedrohlich sein kann. Sobald der Kropf geleert ist, kümmert sich der Tierarzt um den Flüssigkeitsbedarf des Patienten und verabreicht ihm in der Regel intravenös Flüssigkeit.

Babys, die noch nicht voll befiedert sind, brauchen oft eine Umgebungstemperatur von 29 bis 32 Grad. Kranke Menschen sind weniger in der Lage, ihre Temperatur zu regulieren. Ihr Tierarzt sollte daher besonders darauf achten, dass die Patienten im Krankenhaus warm gehalten werden. Außerdem sollte eine hohe Luftfeuchtigkeit beibehalten werden, um nicht zur Dehydrierung beizutragen.

Medikamentös muss die bakterielle Überbesiedelung des Kropfes und des restlichen Magen-Darm-Trakts angegangen werden. Während Antimykotika eventuell nützlich sein könnten, werden antibakterielle Mittel viel dringender benötigt.

Nach der ersten Hilfe sollte Ihr Tierarzt eine eingehende körperliche Untersuchung durchführen und geeignete Proben für eine gründliche diagnostische Auswertung entnehmen.

Denken Sie daran, dass ein Kropf ein Symptom und keine Krankheit ist. Das zugrundeliegende Problem muss also erkannt und behoben werden, wenn das Kind gut gedeihen soll.

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